Wolfschlugen, Kreis Esslingen – Ermittlungen gegen Windreich AG

Feine Gesellschaft
(Anmerkung der Redaktion)

Wer noch einen Rest von Vernunft hinter den Groß-Wind-Plänen des Malscher BM Himmel vermutete, wird nun endgültig eines Besseren belehrt. 
Dieser wollte (und will?) die Malscher mit Windkraft-Investments auf ihren Hausbergen beglücken. Gegenwind hat bereits berichtet, dass BM Himmel ausgerechnet eine Windkraftanlagen-Errichter-und Betreiberfirma, die Süd-West-Wind Neue Energien GmbH als „Gutachter“ bestellt und auf das Podium gesetzt hatte.
Deren Vertreter unterrichtete in der Folge den Malscher Gemeinderat und die Bürger nach Art einer „Kaffeefahrt-Verkaufsveranstaltung“ mit idyllischen, griechischen Windmühlenbildchen. Leider vergaß der „Gutachter“, den Bürgern mitzuteilen, dass sein Unternehmen zu 45% einer Windkraft-Investmentfirma mit dem schönen Namen Windreich AG gehörte und sein Geschäftsführer zugleich im Aufsichtsrat von Windreich saß. Noch praktischer war, dass Windreich zugleich Anteilseigner an der WKA-Herstellerfirma Fuhrländer war. Zum Quartett fehlte nur noch ein „unabhängiger Windgutachter“, der die Seriosität der Ertragsprognosen bestätigt hätte. Der bleibt den Malschern jetzt möglicherweise erspart. Fuhrländer ist nämlich pleite.
Gegen die Windreich AG ermittelt die Staatsanwaltschaft u.a. wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetruges, der Bilanzmanipulation und des Kreditbetruges, wie Handelsblatt, SWR und FAZ zu entnehmen ist, siehe die nachstehenden Artikel.

Wer dort sein gutes Geld investiert hat, wird unruhig schlafen.
Die Situation wirft auch ein Schlaglicht auf die gesamte Windkraftbranche! Windkraftzocker, Bonijäger, Umweltvernichter und Ideologen spielen sich die Bälle gegenseitig zu. 
Über eine regelrechte „Goldgräberstimmung“ jubelten Windreich AG und die Branche nach dem verhängnisvollen Windkraftplanungszwang der grün-roten Landesregierung. Diese versprach den Investoren „Planungssicherheit“.
Gerade noch haben Grüner Umweltminister und SPD-Fraktionschef im Einklang mit der Windkraftbranche ganz ökologisch verkündet, dass WKAs auch in Landschaftsschutzgebieten möglich seien. 

Walter Döring, diesmal in seiner Funktion als Chef des Windcluster BW e.V. (Vereinsmitglied Windreich AG), stimmte freudig zu mit dem Hinweis, dass Natur- und Artenschutz hinter dem Ausbau der Windkraft zurückzutreten hätten (siehe Presse> BNN-Artikel).
Es bleibt abzuwarten, ob BM Himmel angesichts dieser Entwicklung an seinen Plänen festhält.
Link Handelsblatt…

Artikel

Quelle: http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=11099294/6z4s5u/index.html

Ausführlichen Bericht der FAZ als PDF downloaden..
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ZockerpapiereQuelle: STUTTGARTER ZEITUNG vom 07.03.13

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