Doch kein Klimawandel?

Über das Wetter kann jeder reden. Ich also auch. Über das Klima dagegen können nur Experten reden, sagen die Experten. Wetter sei eine kurzfristige Sache und Klima müsse langfristig gesehen werden und sei eine komplizierte Sache. Davon habe der Normalbürger keinen blauen Schimmer. Egal, was der Normalbürger denke, es werde immer wärmer. Nun habe ich in meiner Jugend noch die Eisblumen von den Fenstern gekratzt und jetzt blühen da keine mehr. Die Experten würden sagen, dass dies ein klares Indiz für die Klimaerwärmung sei. Mein Architekt, auch ein Experte, bestreitet dies aber und meint, dass meine 3-fach-verglasten Fenster ganz einfach gut isolieren. Nach meinem Eindruck hatten wir allerdings gerade einen der dunkelsten und kältesten Winter in den letzten 20 Jahren. Stimmt aber nicht ganz, der Winter 2005/2006 (Sie erinnern sich, der vor der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland) war ein Jahrhundertwinter und dauerte bis in den Mai! Der Winter 2010/11 war sogar ein sog. Jahrtausendwinter mit Schneemassen und polarer Kälte. Apropos Polarkälte: Der Februar 2012 mit dauerhaften Minusgraden im zweistelligen Bereich war der kälteste Februar seit man von Klimaaufzeichnung sprechen kann.
Gleichwohl, so sagen die Experten, das Eis am Nordpol schmelze und das sei nun ein klares Indiz für die Klimaerwärmung. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass aber das Eis am Südpol gewaltig anwachse. Gerade noch drohte die dortige deutsche Forschungsstation unter acht Metern Schnee zu versinken. Kein Problem für die Experten. Die Erwärmung am Nordpol sei „klimabedingt“. Sie und ich sind mit schuld. Aber die Eiskatastrophe am Südpol sei „wetterbedingt“. Weshalb dies so ist, erklärten die Experten nicht. Dies bedeutet aber doch, dass wir Nichtexperten zum Südpol wieder mitreden dürfen, weil es um das Wetter und nicht um das Klima geht.
Nun kenne ich mich dort nicht aus und der einzige Experte, dem ich vertraut hätte, ist ein leider verstorbener Verwandter. Der war dort über Jahre hinweg mit dem  Fisch-Trawler „Olympic Winner“ von Herrn Onassis unterwegs. Ich weiß aber aus seinen zahlreichen Fotos, dass schon zur damaligen Zeit, in den 60-er Jahren, am Südpol alles in Schnee und Eis lag. Jetzt also immer noch und noch mehr, d.h. auf Dauer. Mit so geringen Zeiträumen, d.h. ein paar Jahrzehnten, rechnen Experten aber nicht. Experten sind weitsichtiger und rechnen in Jahrhundertzeiträumen, jedenfalls wenn es um die Klimahistorie geht. Das ist auch gut so, sonst wären den heutigen Klimaexperten andere Klimaexperten im Wege. Andere Klimaexperten haben nämlich in den 70-er Jahren genauso entschieden behauptet, dass uns damals eine neue (Zwischen-)Eiszeit bevorstünde, unmittelbar und unumkehrbar. Sie glauben mir nicht? Nun, dann lesen Sie doch den Spiegel-Artikel aus Heft 33, S. 38ff aus dem Jahr 1974. Download hier…
Die anderen damaligen Experten trugen vor, dass die ersten Eisberge bereits vor Portugal gesichtet wurden und das Nordpolareis (!) sei um 12 % gewachsen. Böse Zungen behaupten, es sei um diesen Wert gerade wieder zurückgegangen, je nach Messmethode.
Die Pole wollte man damals mit schwarzer Folie umspannen (ernsthaft!), um die Sonnenstrahlen einzufangen und ein weiteres Anwachsen des Eises zu verhindern. Unwissende Klimaleugner behaupten, den damaligen anderen Experten sei es um das Wetter gegangen, Verzeihung Klima, und den heutigen um Aufträge der Regierung, der Windkraftunternehmen, der Grünen usw.

Nun werden Sie sagen, die Zeichen des Klimawandels sind doch offenbar! Die Population der armen Eisbären schrumpft und die Stürme in der Karibik nehmen immer mehr zu.
Ich bin zwar kein Experte, was ich betone, lese aber im Internet, dass die Eisbärenpopulation in Skandinavien um fast 20 % zugenommen hat, weil die Tiere dort gehätschelt werden wie die Rinder in Indien. Richtig ist aber, dass es in der Karibik jährlich im Durchschnitt 17 Hurrikans gab und im Jahre 2005 „21 Hurrikans“ zu verzeichnen waren und damals New Orleans hart getroffen wurde.
Also ein klarer Trend, sagen die heutigen Experten. Nun kann man wiederum im Internet nachlesen, dass es im Jahr danach Null (i. W.: keine) solchen Stürme und in den Folgejahren deutlich weniger gab. Der Durchschnitt sinkt also.
Was aber ist mit den Oder- oder Elbehochwassern. Wer dort lebt, kann an den Hausmarken alter Häuser die Pegelstände der letzten 200 Jahren ablesen und siehe da, die Mehrzahl der Hochwässer gab es nicht aufgrund des menschlich verursachten CO²-Anstiegs/Klimawandels, sondern davor zwischen 1800 und 1890.
Apropos CO²: Das ist bekanntlich ein unsichtbares Gas und selbstverständlicher Teil unserer Luft. Auch hier gilt natürlich, dass man als Nichtexperte über Luft und Wetter (gutes oder schlechtes) reden darf. Über CO² und Klima (-Gas) natürlich nur die Experten. Mehrere dieser Experten habe ich befragt, wie viele feste Messstationen für CO² es denn in Deutschland gebe. Die Schätzungen gingen von 15 bis 500. Die Antwort ist Null (i. W.: keine!). Mehrere Experten meinten, es gebe Hintergrundmessungen. Die sind aber offensichtlich so geheimnisvoll, dass sie nicht mitgeteilt werden und verstehen würden sie Nichtexperten ohnehin nicht. Ein Experte zitierte einen jüngeren „Spiegel-Artikel“, wonach es zwei Messstationen auf dem Vulkan Mauna-Lona auf Hawai gebe. Immerhin zwei also; nur befinden sich diese Messstationen an einem der aktivsten Dauervulkane der Erde. Die Frage, wie denn das böse deutsche oder europäische CO² über den Atlantik und den Pazifik nach Hawai komme und ob denn der Vulkan die Messergebnisse aufgrund seines Methanausstoßes nicht mitbestimme, habe ich die Experten nicht mehr gefragt. Dies in weiser Voraussicht, da ich ja deren Aussagen ohnehin nicht verstanden hätte.
Es gilt ja noch, die Frage zu klären, wie viel CO² überhaupt in der Luft ist. Die Experten, die ich befragt habe, nannten mir von 0,-irgendetwas bis 20% Anteil. In meinem inzwischen angejahrten, vormaligen Physik-Lehrbuch von Schroedel wird ein Wert von 0,034 %, also 34 Tausendstel genannt.
Nun steigt der – menschlich verursachte – CO²-Anteil in der Luft ständig, so die Experten, und der ist wiederum für die Klimaerwärmung zuständig. Der nicht menschlich verursachte Anteil, also der Anteil der Natur an der CO²-Produktion, ändert sich demnach nicht und unterliegt auch keinen Schwankungen. Daraus stellte sich die Frage, wie hoch denn der menschlich verursachte Anteil überhaupt am gesamten CO²-Aufkommen ist, einschließlich vulkanischen Aktivitäten, Änderungen der Vegetation usw. Das meinte der Experte, wisse er nicht. Er wisse aber, dass das menschliche CO² das Fass quasi zum Überlaufen bringe.
Nun ist die Erde weder ein Fass noch eine Scheibe und ich habe einen anderen Experten gefunden, der (siehe Bild) erklärte, der menschlich verursachte Anteil liege bei ca. 4,5 %. Anders ausgedrückt, der natürliche Anteil liegt bei ca. 95,5 %. Dieser Experte stammt allerdings aus dem Bereich Umweltpolitik der Volkswagen AG und ist nicht so neutral, wie die Klimaexperten der WKA Lobby, Grünen etc. Allerdings blieb er bisher unwidersprochen.

VW-Klimawandel

Man kann nun leicht rechnen, wenn wir 10 % menschlich verursachtes CO² einsparen, bspw. durch Urlaub im Schweigekloster, im Winter 18 Grad Raumtemperatur oder kalt duschen, könnten wir die Klimaerwärmung um 0,45 % abbremsen. Statt 3 Grad Steigerung in den nächsten 100 Jahren wären es dann nur 2,9865 Grad. Auch der von den Klimaschutzexperten vorhergesagte Anstieg des Meeresspiegels um sechs Meter bis zum Jahr 2030 ließe sich um ganze 2,7 cm bremsen.
Pardon: Sie als wissender Nichtexperte haben schon mitbekommen, dass sich die Experten hier getäuscht haben. Der Anstieg soll erst bis zum Jahre 2300 stattfinden, man hatte sich um ein paar Jahre geirrt, was auch Experten passieren kann.
Diese Experten hatten in 1999 auch errechnet, dass die Himalaja-Gletscher bis 2035 vollständig verschwinden würden. Der World-Wilde-Life-Found (WWF) und der Weltklimarat beriefen sich noch in den Jahren 2005/2007 darauf. Mittlerweile ist der „Gletscher-Fehler“ erkannt und das Abschmelzen vertagt, auf das Jahr 2350?
Richtig ist, so sagen die Experten laut neuestem Spiegel-Bericht, dass der Klimawandel mittlerweile zum Stillstand gekommen ist, aber das gerade sei ein Zeichen für seinen Fortbestand, so ließen sie über den Spiegel mitteilen.
Richtig ist auch, dass zur weiteren CO²-Ersparnis WKA´s gebaut werden müssen, vorzugsweise in den Wald, so unsere Grüne Landesregierung. Zwar nehmen Bäume bekanntlich CO² auf, weil sie davon leben und wandeln es in Sauerstoff um. Dies gilt aber nicht für Waldgebiete, in denen WKAs gebaut werden sollen. Das jedenfalls nehme ich an, da die Klimaexperten sonst doch nicht unsere Wälder zerstören wollten, oder geht es letztendlich gar nicht um den Klimawandel, aber um was sonst?
Herzliche Grüße
Klaus Haßler

Mertenstein

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