Mitglied des Landesvorstands der Grünen gegen geplanten Schonwald in Malsch?

Jörg Rupp, der auf seine Mitgliedschaft im Landesvorstand der Grünen BaWü hinwies, hat sich als Sprecher der BI Windkraft Malsch (pro Windkraft) in der öffentlichen Gemeinderatsitzung klar positioniert.
Er „warnte“ vor einer Ausweitung des geplanten Schonwalds Malsch und „drohte“ ausserdem mit der Überlegung…einen Antrag auf Errichtung eines BÜRGERWINDRADS zu stellen, um…das Planungsverfahren der Gemeinde Malsch notfalls zu beschleunigen…
Herr Rupp bemängelte, dass sich insbesondere die Freien Wähler, aber auch BM Himmel nicht für seine persönliche Initiative zur Bildung einer Genossenschaft zwecks Errichtung von B-WKAs (Bürger-Windkraft-Anlagen) schon während der Planungsphase begeistern wollten.
An anderer Stelle hatte Herr Rupp seiner persönlichen Begeisterung für Windräder dadurch Ausdruck verliehen, dass er in öffentlicher Versammlung erklärte, er finde WKAs im Wald schön! Er glaube ausserdem nicht an die Tötung von Tieren durch WKAs, bis man ihm dies nachweise.
Wir hoffen sehr, dass diese persönliche Windkraft-Begeisterung nicht dadurch beflügelt wird, dass mit einer WK-Anlage im Malscher Wald Geld zu verdienen sei (Greenwashing)???
Übrigens, von ca. 350 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern waren gefühlte 400 gegen Windkraft im Malscher Bergwald.
Horst Sahrbacher und Albert Ochs ernteten wahre Begeisterungsstürme für ihre klaren Stellungnahmen zum Schutz des Malscher Bergwalds und dessen Tiere.

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Ein Gedanke zu „Mitglied des Landesvorstands der Grünen gegen geplanten Schonwald in Malsch?

  1. Ich fände es genial, wenn Herr Rupp -wie bei der Gemeinderatssitzung in Malsch „angedroht“- tatsächlich eine Bürgergenossenschaft für Windkraftanlagen gründen würde. Begründung: Der potentielle Betreiber darf dann zuerst einmal die artenschutzrechtlichen Gutachten erstellen lassen, Lärmgutachten bezahlen usw.. Das spart der öffentlichen Hand viel Geld. Die Windmessung über ein Jahr (ca. 100.000 Euro?) wäre ebenfalls aufschlussreich. Sofern es überhaupt genügend Wind geben sollte, wäre ich gespannt, bei wem Herr Rupp nach der Pleite von Prokon und Co die Millionen für die Erschließung und Errichtung einsammeln würde. Wir sollten Herrn Rupp ermutigen, diese Harakiri-Idee ernsthaft anzugehen! UK

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