Technischer Ausschuss Ettlingen – Mehrheit gegen Windkraft auf Kreuzelberg

*Mit freundlicher Genehmigung der BNN

Zurücktreten?
Was schert die Ettlinger Grünen Gemeinderäte der Schutz der von ihnen vertretenen Ettlinger Bürger, wo es doch um die hohe Aufgabe der „Weltklima-Rettung“ oder die „Energiewende“ geht.

Da müssen eben die Ettlinger Bürger den Kreuzelberg, ihren Hausberg und die dort lebenden/fliegenden Tiere ihr Leben der Windkraft opfern.

Die Grünen waschen ob der von ihnen allein empfundenen, höheren Berufung ihre Hände in Unschuld. In diesem „Dilemma“ müsse man der Bedrohung der gesamten Menschheit durch „Windkraft auf dem Kreuzelberg“ entgegentreten.

Vielleicht ist aber auch der Grüne Blick landesweit etwas getrübt, weil ein Windkraftinvestor den Landtagswahlkampf der Grünen in Baden-Württemberg mit einer edlen Spende von 300.000 € mitfinanziert hat und zum Dank eine persönliche Audienz beim Landesvater erhielt, so SPIEGEL ONLINE vom 09.01.2017.

Schauen wir mal, ob der selbstlose Gönner auch zum Bundestagswahlkampf der Grünen die Windkraft-Börse zückt.

Wir dachten immer, Gemeinderäte seien der Gemeinde, d.h., ihren Bürgern und dem Schutz unserer Natur verantwortlich.

Bis zur nächsten Ettlinger Gemeinderatssitzung bleibt den Ettlinger Grünen nicht mehr viel Zeit zum Nachdenken.

Noch eine Bemerkung in eigener Sache:

So bitte nicht!!
Berufung auf Autoritäten

Etwas, was mir besonders missfällt in wichtigen Sitzungen, ist die „Berufung auf Autoritäten“, die „Argumentation ohne Fakten“, die somit auch nicht überprüfbar ist. So geschehen in der og. Sitzung des Technischen Ausschusses/Ettlingen.

Zitat Herr Simon Hilner, SPD: „Ich war in Kiel, wo es viele Windräder gibt. Ich sprach mit vielen Personen. Es gab keine Klagen, die Windräder stören nicht.“

Diese Aussage steht in krassem Gegensatz zu folgenden Mitteilungen zur laufenden Wahl in Schleswig-Holstein:

Der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Daniel Günther, und Friederike Kampschulte, die in seinem CDU-Kompetenzteam für Energiefragen zuständig ist, erklären nach einem heutigen (24. April 2017) Bericht der Kieler Nachrichten über massive Proteste gegen den Windkraftausbau im gesamten Land: 

„200 Bürgerinitiativen sind der klare Beleg dafür, wie satt die Menschen die rot-grüne Energiepolitik haben“.

In Baden-Württemberg ist der Widerstand nicht geringer und wächst weiter.

Rechtfertigt ein zu vernachlässigender Energieertrag auf dem Kreuzelberg (und dem Malscher Bergwald) die Zerstörung der Natur einer ganzen Region? Das sollten sich SPD und Grüne fragen und den Bürgern Rede und Antwort stehen!

Advertisements

Hier können Sie einen Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s