Bündnis 90 / Die Grünen – Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten

Antworten nach Eingangsdatum sortiert

Barbara Saebel
MdL und Landtagsabgeordnete

Sehr geehrte Frau Schellmann, sehr geehrte Frau Haßler,

haben Sie vielen Dank für Ihre Mail bezüglich der Windkraft speziell auf dem Kreuzelberg.

Wir Grüne setzen uns seit jeher auf allen Ebenen für den Umweltschutz ein und die erneuerbaren Energien, wie die Windkraft, sind wesentlicher Bestandteil hiervon.

Für den Bau von Windkraftanlagen geht Umweltminister Franz Untersteller von etwa 6,2 Prozent geeigneter Landesfläche aus, was nicht heißt, dass überall auf diesen Flächen Windkraftanlagen entstehen werden.

Natürlich muss abgewogen und geprüft werden, ob eine Windkraftanlage an einer bestimmten Stelle die entsprechende Leistung bringt und somit die Beeinträchtigung der Natur vor Ort rechtfertigt. Ob eine Windkraftanlage auf dem Kreuzelberg die entsprechende Leistung erreichen kann vermag ich nicht zu beurteilen. Dies müssen Experten entscheiden.

Allerdings bin ich gegen das „Sankt-Florian-Prinzip“. Auch wir müssen vor Ort unseren Beitrag hierfür leisten – sei es durch Photovoltaik, Wasserkraft oder eben durch Windenergie.

Für den Kohleabbau werden ganze Landstriche und Dörfer vernichtet, Menschen werden enteignet und müssen ihr vertrautes Heim verlassen, Bäume werden gefällt und der Lebensraum von vielen Tierarten wird vernichtet. Aufgrund der hohen CO²-Belastung, welche mit dem Abbau und der Verarbeitung von Braunkohle einhergeht, ist es notwendig Alternativen zu suchen, weiter zu forschen und diese auch umzusetzen.

Einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten die erneuerbaren Energien.

Mit freundlichen Grüßen
Barbara Saebel MdL