Fotodokumentation erstellen

MTB-mit-Kamera

Mein ständiger Begleiter bei den Beobachtungen – ein Mountainbike mit zusätzlichem Gepäckträger-System für eine stabile Tasche, die Kamera und Fernglas aufnimmt. Mit einem MTB bin ich sehr schnell und flexibel unterwegs in Regionen, die nicht mit einem Auto befahrbar sind, z.B. Wälder. Ich verwende das Topeak MTX Beam Rack, V-Type | Mountainbike Gepäckträger mit zugehöriger Tasche, die es in unterschiedlichen Ausführungen und auch noch erweiterbar gibt. Der Träger ist mit ca. 9 kg belastbar. Bei einem Fully-MTB bitte den Stoßdämpfer deaktivieren, ansonsten kann es passieren, dass der Gepäckträger am Reifen schleift, bedingt durch die Dämpfung.

Download Das Vorkommen geschützter Arten dokumentieren.pdf

Link: GDT Gesellschaft Deutscher Tierfotografen

Was will die GDT?

Die GDT hat sich die Aufgabe gestellt, fotografisch ansprechende, aussagekräftige und biologisch einwandfreie Naturfotos unter Beachtung der geltenden Gesetze herzustellen und sie in der Öffentlichkeit durch Ausstellungen, Bücher, Kalender und Vorträge zu verbreiten.
So will die GDT zu einem besseren Verständnis der Natur beitragen und für ihren Schutz werben. Die Achtung vor der Natur ist für GDT-Mitglieder oberstes Gebot bei ihrer fotografischen Arbeit.

Rotmilan1-Bernd-Clauss-2014-04-13

Im weiteren Umfeld gibt es ebenfalls viele Rotmilane – hier ein Foto unserer Partner-BI aus Engelsbrand. Auch die Engelsbrander BI erstellt ein eigenes Artenschutzgutachten und war bei unserem Workshop dabei. – 13-04-14

Anforderungen an die Anfertigung einer Fotodokumentation zum Vorkommen geschützter Arten

Bettina Haßler schießt nur mit der Kamera auf Vögel

Bettina Haßler schießt nur mit der Kamera auf Vögel

Die Anfertigung einer professionellen Fotodokumentation zum Vorkommen von geschützten Arten dient dazu, das Vorkommen abzubilden. Damit wird eine Sekundärquelle erzeugt, die unter verschiedenen Aspekten auch in späteren Zeiten noch befragt werden kann.  

Bei der Anfertigung einer aussagekräftigen Fotodokumentation ist ein systematisches Vorgehen unabdingbar. Jedes Objekt kann individuelle Anforderungen erzeugen, weshalb diese Anleitung im Einzelfall modifizierbar bleiben muss. Anzufertigen ist eine Fotodokumentation in analoger und digitaler Form (PDF / CD / DVD). 

Der eigentlichen Erstellung der Fotos für eine Dokumentation gehen mehrere Schritte voraus, auf den folgenden Unterseiten nachzulesen:

  1. Wahl des Kamerasystems
  2. Wahl eines geeigneten Objektivs
  3. Wahl der Speicherkarte
  4. Einsatz eines Geo-Tagger-Systems
  5. Bildverarbeitung
  6. Auflösung und Format

Download Das Vorkommen geschützter Arten dokumentieren.pdf

Form und Inhalt der Dokumentation  

Wie erwähnt, ist ein systematisches Vorgehen unabdingbar. Den Aufbau der Dokumentation veranschaulichen die Musterblätter. Den Anfang bildet ein normiertes Deckblatt, das alle relevanten Objektdaten enthält.

Im Dokumentationsteil sollte für die Aufnahme/n ein separates DIN A4-Blatt erstellt werden, das im „Kopf“ alle wichtigen Angaben (Objekt, Datum, Zeuge, Ort, weitere Bemerkungen, usw.) enthält.
Um die zweifelsfreie Lokalisierung der Aufnahmen zu gewährleisten, ist eine Eintragung des Fotografenstandorts bzw. der Blickrichtung zwingend erforderlich. Dies kann auch über ein Geo-Tagger-System erreicht werden, welches die entsprechenden Daten automatisch dem Foto anfügt (hierbei ist das Anhängen an die Fotodokumentation der Originalfotos erforderlich, z.B. über eine separate CD/DVD)
Ergänzt wir die Lokalisierung durch einen Hinweis, woher das Objekt kam und wohin es zog.
Das Zufügen einer Landkarte (Ausschnitt reicht), in der die zuvor genannten Punkte eingetragen werden, ist hilfreich und übersichtlich.

dokumentation-seitenaufbauMein Tipp: Logbuch benutzen

Um die tägliche Fotodokumentation stichwortartig festzuhalten (Datum, Ort, Zeit, Zeugen, woher kam das Objekt, wohin zog es, Bemerkungen, etc.), nutze ich gern eine Art Logbuch.
Vorteil: Bei ca. 3.000 Fotos und den unterschiedlichsten Standorten verliert man leicht den Überblick und die Erinnerung. Das Logbuch unterstützt die eigene Erinnerung und hilft enorm bei der Übertragung der Daten in die eigentliche Dokumentation.
Es eignen sich hier ganz besonders leichte Notizbücher zum Mitführen, z.B. ein Moleskin-Notizbuch.
moleskin

weiter…

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