Unsere Streuobstwiesen

Definition Wikipedia:

Die übliche Bezeichnung war früher Obstwiese, sie ist in manchen Regionen bis heute gebräuchlich. In den neuen Bundesländern sagte man bis zur Wende Obstgarten oder Grasgarten.

Die Bezeichnungen Streuobstbau und Streuobstwiese haben sich aus dem Begriff Obstbau in Streulage entwickelt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde der Begriff Obstbäume und Weiden in Streulage erstmals 1924 von Rinaldini für Rumänien/Siebenbürgen verwendet, dann allerdings erst wieder 1940 durch Knauer für den hochstämmigen Obstbau in Schleswig-Holstein] sowie 1941 durch Spreng in der Schweiz.

Der Begriff Streuobstbau wurde erstmals ab 1953 durch Zeller verwendet, dann in den 1950er-Jahren häufig und in negativer Abgrenzung zum dann auch in Deutschland zunehmend verbreiteten Halb- und Niederstamm-Obstbau. Erst aus dem Jahr 1975 stammt der Begriff der Streuobstwiese.
Geprägt hat ihn der Ornithologe Ullrich, der in einer Publikation auf die besondere Bedeutung der Streuobstwiesen im Albvorland für den Vogelschutz hinwies.

Mit den nassen, säurereichen Streuwiesen und der Einstreu in die Ställe haben die Begriffe Streuobstwiese und Streuobst nichts zu tun. Vielmehr beziehen sie sich auf den weiten Abstand der verstreut stehenden Bäume.

Vogel-Arten auf unseren Streuobstwiesen