Sie ziehen wieder

Ettlingen und Umgebung bieten wunderbare Rasthabitate für Zugvögel

Etwas früher als sonst machen sich die ersten Vogelarten auf den Weg in ihre Wnterquartiere. In Schluttenbach läßt sich der Vogelzug wunderbar beobachten.

Mehrere Rotmilanzüge sind schon durchgezogen, dabei auch ein sehr großer mit über 50 Tieren. Es ziehen Rotmilane, Mäusebussarde, Wespenbussarde und Störche, einige Kleinvogelarten sind auch schon unterwegs.

Download BNN-Artikel „Die Ersten sind schon ausgeflogen“

*Mit freundlicher Erlaubnis der BNN

Zu meinen besonderen Beobachtungen in diesem Jahr gehören natürlich einerseits die Waldohreulen, die in Schluttenbach brüteten und über 2 Monate hier zu beobachten waren, auch beim nächtlichen Jagd-Training auf den angrenzenden Feldern, s.u. bei „Eulenstudien“.
Andererseits ein besonderer Zugvogel, der Wiedehopf. Zwei Tiere hielten sich mehr als eine Woche in einigen Gärten in Schluttenbach auf. Sehr interessant, da Wiedehopfe eigentlich Einzelzieher sind, es mittlerweile im Umkreis von Karlsruhe seit einigen Jahren vermehrte Sichtungen gibt und der Vogel nicht aus dem Norden kommen kann, denn er brütet nur in den warmen Regionen Deutschlands. Z. B. am Tuniberg, in der Ortenau und am Kaiserstuhl. Die Bedingungen sind im Karlsruhe Umfeld ähnlich, das läßt vermuten, dass es evtl. im Umkreis von Karlsruhe Bruten gibt. Leider brütet der Vogel sehr „heimlich“.

Kurzbeinig stochert der Wiedehopf mit seinem gebogenen Schnabel im Boden nach Nahrung
Am 22-08-21 überquerte ein Weißstorchzug den Kreuzelberg und zog weiter in SW Richtung entlang der Hangkante

Ebenfalls an diesem Tag überquerte ein Rotmilanzug mit mehr als 50 Tieren den Kreuzelberg und zog weiter in SW Richtung entlang der Hangkante

10-08-2021 rastende Rotmilane in Schluttenbach nach der Überquerung des Kreuzelbergs. Der Rotmilanzug erreichte am späten Nachmittag die Felder Schluttenbachs. Einige der erschöpften Milane suchten sich Bäume, um auszuruhen und zu übernachten.
10-08-2021-Rotmilanzug über Kreuzelberg; hier 6 Rotmilane. Im Hintergrund die Spitze vom Funkturm in Schöllbronn und die Schöllbronner Wiesen.

Eulenstudien

Die Waldohreulen-Ästlinge in unserem Garten entwickeln sich prächtig. In der Dämmerung hüpfen sie auf dem frisch gemähten Rasen umher, necken sich und durchfliegen das Grundstück. Ansonsten sitzen sie auf den Ästen, schlafen, putzen sich oder kuscheln miteinander.

Download BNN-Artikel „Waldohreulen nisten in Schluttenbach“

*Mit freundlicher Erlaubnis der BNN

Waldohreulen im Garten

Naturnahes Leben in Schluttenbach, das bestätigt sich immer wieder. Vier Ästlinge sitzen seit gestern bei uns im Garten auf den Bäumen. Schon recht groß, wechseln sie die Äste, hüpfen und klettern umher. Sehr putzig anzuschauen, die Vier. Nachts werden sie von den Elterntieren gefüttert, am Tag dösen sie oder schauen interessiert dem Treiben im Garten zu.

Drei der vier Ästlinge zusammen auf einem Ast. Waldohreulen sitzen nicht gern allein, sind sehr gesellig.
Drei ???

Unsere Störche sind zurück und bauen fleißig Horste

Seit Februar sind sie wieder auf unseren Wiesen zu sehen. Und sie bauen eifrig an ihren Horsten oder brüten sogar schon.

Sie bauen wunderschöne Horste in abgeknickten Baumstämmen, an Schornsteinen, auf den Dächern von Häusern oder in den ihnen zur Verfügung gestellten Plattformen. Dabei scheuen sie keineswegs die Nähe zu den Menschen. Oftmals brüten sie mittendrin im Geschehen, wie im Streichelzoo in Muggenssturm.

Wunderschöner Horst in einem abgeknickten Baum.
Ein Horst an einem Schornstein.
Nahe den Menschen, innerhalb Muggensturm. Die Plattform wurde den Störchen zur Verfügung gestellt.
Total im Geschehen – Streichelzoo Muggensturm.
Horstbau in einem abgeknickten Baum zwischen Ettlingen und Malsch.

Verwaltungsgerichtshof Mannheim erklärt Windkraftplanung für unwirksam

Es  gibt gute Nachrichten für die Gesundheit der Menschen und den Schutz der Natur in unserer Region:

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim hat die Windkraftplanungen des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein (RVMO) für unwirksam erklärt. Geklagt hatten Ettlingen, Malsch und Baden-Baden. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Die Begründung des Urteils steht noch aus; aber eines ist sicher:
Der Urteilsspruch zeigt, dass Bürger, unterstützende Bürgerinitiativen und die Stadt Ettlingen mit OB Johannes Arnold mit ihren beharrlich vorgetragenen Kritikpunkten und Argumenten richtig lagen. Naturschutz, Artenschutz und der Schutz der Menschen haben bei Gericht Gehör gefunden.
Einer der Kritikpunkte war stets, dass der RVMO eine unrealistische Windkraft-Referenzanlage mit lediglich 100m Nabenhöhe seinen Planungen zugrundelegt hatte. Tatsächlich verfügte der Regionalverband schon zur Planungszeit über eine Unterlage aus der sich ergab, dass im Schwachwindland Baden-Württemberg die durchschnittliche Nabenhöhe schon damals bei rd. 130-140 m lag, wie in der mündlichen Verhandlung erstmals zu Tage trat. Zu den Gerichtsakten war diese Unterlage zuvor nicht gelangt. Abstandsberechnungen zu Wohngebieten zum Schutz der Bürger vor Lärm und Infraschall waren dadurch zu gering bemessen. Visualisierungen der Auswirkungen der riesenhaften Anlagen auf das Landschaftsbild, verstärkt noch durch den Höhenunterschied von Hangkante zur Rheinebene, unterließ der RVMO. Ein gesetzlich gebotener Landschaftsrahmenplan wurde zur Planungszeit  nicht erstellt.
Der Schutz der wildlebenden Tiere, insbesondere der hier beheimateten, besonders gefährdeten Europäischen Vogelarten wie Rot-und Schwarzmilan, Weissstorch, Wander- und Baumfalke, Wespen- und Mäusebussarde, wurde abgewiegelt und die Verantwortung auf die nächste Planungsebene „weitergereicht“, ohne Hinweis, wie dort zu verfahren sei.
Das jahrhunderte alte Zug- und Rastgeschehen der Tiere über den Kreuzelberg und entlang der „Wegmarke“ Hangkante wurde trotz Vorgabe ignoriert. Selbst ein ornithologisches Fachgutachten der Stadt Ettlingen sei der Planung nicht entgegengestanden, weil die von ihm befragte LUBW keine Einwände gehabt habe, so Planungschef Prof. Dr. Hager vor Gericht.
Die Anwälte der klagenden Kommunen, Prof. Dr. Kirchberg und Dr. Faller, brachten es auf den Punkt: Nachdem die Anlagen alle in den Wald gestellt werden, sollten sie so klein wie möglich dargestellt werden, um die Planung durchzubekommen. UND: Die politische Überlagerung der Planung, dh. die Erfüllung grünroter Windkraftpläne, sei überdeutlich gewesen.
Das Urteil ist ein Sieg der Vernunft und gibt Hoffnung, dass bei der Neuplanung der Schutz der Gesundheit der Menschen, der Schutz unseres Naherholungsgebietes, der Landschaft, des Waldes und der wildlebenden Arten Vorrang hat vor der Zerstörung unserer Heimat durch Monsteranlagen in windschwacher Region. Ein Blick auf die Straubenhardter Anlagen und die dortige fürchterliche Zerstörung von Wald und Tierwelt bei unrealistischen Windprognosen mag Mahnung sein.

Ein sechs Jahre andauerndes Engagement hat sich gelohnt, worüber wir sehr glücklich sind. Ein großes DANKE an alle, die uns unterstützt und bestärkt haben. Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein wird nun neu planen müssen, das wird dauern. Diese Planungen werden wir aufmerksam begleiten im Interesse der Bürger und der Natur.

BI Lebensraum Schluttenbach e. V. KLaus Haßler

VGH Baden-Württemberg: Windenergieplanung in der gesamten Region Mittlerer Oberrhein unwirksam

20.11.2020

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH Baden-Württemberg) hat mit Urteil vom 20. November 2020 die Windenergieplanung des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein insgesamt für unwirksam erklärt.

Antragsteller in dem Normenkontrollverfahren waren die Stadt Baden-Baden sowie die Gemeinde Malsch, die beide von uns beraten und vertreten wurden. Die Stadt Ettlingen hat sich ebenfalls gegen die Planung gewendet.

Weitere Informationen dazu lesen sie hier in der Pressemitteilung von Caemmerer Lenz.

Weißstörche und die Nummern auf ihren Ringen

Wenn man Glück hat, ist die Beringung mit der Nummer eines Storches gut zu erkennen. Bei großer Hitze bespritzen Störche ihre Beine mit eigenem Kot, um sich vor der Hitze zu schützen – die Beine sind dann weiß und oftmals ist die Nummer dadurch verdeckt.

Mir gelang es trotzdem, einige der Nummern auf meinen Fotos zu identifizieren und an die Vgelwarte Radolfzell zu senden. Toll finde ich, dass mir daraufhin ein individueller Steckbrief zu jedem Storch zugesendet wurde. Hier ein Beispiel eines Storches, dessen Nummer ich am Ring sehr gut erkennen konnte.

Dieser Weißstorch trägt die Ring-Nummer DER AL 392 und stand (steht), zusammen mit einer größeren Gruppe von 18 Störchen, auf Schluttenbachs Feldern oder um die Hangkante herum auf den Streuobstwiesen. DER steht für Deutschland; er wurde in Deutschland geboren und beringt. Wo genau kann man im Steckbrief erfahren, s. unten.

Hier die Ring-Nummer etwas vergrößert.

Falls auch Sie eine Nummer auf dem Ring ablesen können, bitte Mail an:
Monika Krome, Vogelwarte Radolfzell
krome@ab.mpg.de

Schluttenbachs Neuntöter-Paar hat Nachwuchs

Das Schluttenbacher Neuntöter-Paar hat Nachwuchs. Mindestens 2 Ästlinge konnte ich heute dokumentieren.

Hier sitzt das Neuntöter-Weibchen in der Mitte, zusammen mit zwei Ästlingen.

Ein Neuntöter-Ästling, sitzend auf einem Pfosten.

Neuntöter-Männchen bei der Gefiederpflege.

Das Männchen, sehr aufmerksam bei der Jagd.

Neuntöter-Paar am Feldrand in Schluttenbach

Heute gelang es mir, ein Neuntöter-Paar in Schluttenbach am Feldrand zu dokumentieren.

Ein Neuntöter-Brutpaar am Feldrand in Schluttenbach in der typischen Umgebung.

Hier das Neuntöter-Weibchen mit dem eher schlichten Federkleid: Seine komplette Oberseite ist rostbraun und die Brust grau gefiedert. Typisch ist die Schuppung, bzw. Sperberung, des Brustgefieders beim Weibchen.

Während der männliche Neuntöter einen rotbraunen Rücken hat, ist seine Brust hellrosa gefiedert. Daher auch sein Name Rotrückenwürger. Besonders markant ist der graue Kopf mit einer schwarzen Gesichtsmaske, die direkt an den kurzen dunklen Schnabel anschließt.

Neuntöter-Männchen in der Abendsonne auf Schluttenbachs Feld

Der Neuntöter (Lanius collurio) ist der hierzulande am stärksten verbreitete Vertreter der Familie der Würger (Laniidae), von der es weltweit 64 Arten gibt. Hierzu gehören auch der seit 1987 in Deutschland ausgestorbene Schwarzstirnwürger, der extrem seltene Rotkopfwürger und der noch sporadisch anzutreffende Raubwürger.

Der Neuntöter gehört nach Anhang I der Vogelschutzrichtlinie der EU zu den Europäischen Vogelarten und ist besonders und streng geschützt.

Kennzeichen
Seinen brutal klingenden Namen erhielt der Neuntöter aufgrund seines Beuteverhaltens. Als Nahrungsreserve beziehungsweise zur Bearbeitung spießt er Insekten, kleine Vögel oder Mäuse auf Dornen oder spitze Zweige auf. Ein typisches äußerliches Merkmal dieser Singvögel ist ihr falkenähnlicher Oberschnabel, der wie bei Greifvögeln mit einem so genannten Falkenzahn versehen ist.

Das prächtig gefärbte Männchen des Neuntöters ist vor allem durch seinen auffälligen schwarzen Augenstreif und seinen grauen Oberkopf und Nacken, der sich deutlich von den rostroten Rücken- und Flügelpartien abhebt, leicht erkennbar. Weibchen und Junge sind demgegenüber eher unscheinbar. Beide besitzen einen braunen Augenstreif, einen rostroten Oberkopf und Rücken. Unterseite und Flanken sind hell mit dunkelbraunen Bogenlinien.

Nahrung
Der Neuntöter ernährt sich hauptsächlich von Insekten, vor allem von Käfern, Heuschrecken und Grillen. Gelegentlich frisst er auch Kleinsäuger, zum Beispiel junge Feldmäuse und Jungvögel.

Lebensraum
Der Neuntöter gilt bei uns als Charaktervogel einer halboffenen, reich strukturierten Landschaft. Hier bewohnt er vor allem trockene und sonnige Landstriche mit ausgedehnten Busch- und Heckenbeständen. Auch an buschreichen Waldrändern und in Feldgehölzen trifft man ihn an.

Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1985-neuntoeter/index.html

Ein Mäusebussard kreuzte ebenfalls meinen Weg.

Störche in Schluttenbach

Unsere Storch-Population ist offensichtlich stabil. Ich sehe auf meinen ornithologischen Rundgängen ober-und unterhalb der Hangkante zwischen Ettlingen und Malsch täglich viele „Adebare“ auf Nahrungssuche.

Sie sind unterwegs auf den Oberweierer Wiesen, am Malscher Tankgraben und auf den Wiesen in Schluttenbach, Schöllbronn und Spessart. Sie sind regelmäßig in Gruppen unterwegs, wobei ich bis zu 25 Tiere gleichzeitig auf Nahrungssuche beobachten konnte, z. B. im Ettlinger Landschaftschaftsschutzgebiet „Oberes Beierbachtal“. Anbei zwei Fotos der gefiederten Glücksbringer auf einem Feld an der Langen Strasse in Schluttenbach, mit Blick auf den Hinteren Kreuzelberg.

EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts stärkt (auch) Europäisches Umweltrecht

Rechtsanwalt Dr. Rico Faller weist darauf hin, dass das Urteil auch für das Umweltrecht
relevant ist und eine Stärkung der übergeordneten unionsrechtlichen Vorgaben beinhaltet. Dies betreffe beispielsweise die unionsrechtlichen Regelungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung oder zur Vogelschutzrichtlinie, aber auch weitere Konfliktbereiche zwischen dem Deutschen Recht und dem Unionsrecht.

Bitte beachten Sie den nachstehenden Link zur Presseerklärung der Rechtsanwälte Caemmerer und Lenz, Karlsruhe.

Link: https://www.caemmerer-lenz.de/aktuelles-publikationen/karlsruhe-erfurt/das-ezb-urteil-und-das-umweltrecht-1/

Download PDF: CL-EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts

VERWALTUNGSGERICHTSHOF (VGH) ENTSCHEIDET ZU WINDKRAFT IM WALD: DIE GENEHMIGUNGSPRAXIS IN BADEN-WÜRTTEMBERG IST RECHTSWIDRIG

CL-Pressemitteilung vom 23.12.2019: Grundlagenentscheidungen des VGH Baden-Württemberg zur Windenergie

Der VGH Baden-Württemberg hat das Bauverbot für die Windparks „Blumberg“ und „Länge“ bestätigt und festgestellt, dass die Vorgaben der Landesregierung BW gegen Umweltrecht verstoßen. Die Anträge des bundesweit anerkannten Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) hatten Erfolg.

Caemmerer & Lenz-Link: https://www.caemmerer-lenz.de/aktuelles

VERWALTUNGSGERICHTSHOF (VGH) ENTSCHEIDET ZU WINDKRAFT IM WALD:
DIE GENEHMIGUNGSPRAXIS IN BADEN-WÜRTTEMBERG IST RECHTSWIDRIG
In zwei Beschlüßen vom 17.12.2019 hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) die Genehmigungen zur Umwandlung von Waldflächen (Rodungen) zugunsten der Errichtung und dem Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Höhenzug „Länge“ ( 10 S 823/19 südöstlich von Donaueschingen gelegen und 78176 „Blumberg-Riedöschingen“ ( 10 S 566/19 ) für rechtswidrig erklärt.

Es handelt sich um Grundsatzentscheidungen, die die bisherige baden-württem-bergische  Genehmigungspraxis zur Behördenzuständigkeit, zur Beteiligung der Öffentlichkeit und zum Umfang der Prüfungspflicht bei Waldumwandlungen mit Landes- und Bundesrecht für unvereinbar erklären.

Die Beschlüsse betreffen bereits erteilte Genehmigungen ebenso wie derzeit laufende oder künftige Genehmigungsverfahren zur Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen mit Waldumwandlung.

Download Dokumentation der Grundlagenentscheidung als PDF

Rotmilan-Züge entlang der Hangkante – heute konnte ich 89 Rotmilane dokumentieren

Heute dokumentierte ich 89! Rotmilane bei ihrem Zug ins Winterquartier. Unsere Hangkante dient den Tieren als Leitlinie, das konnte einmal mehr bewiesen werden.

Neben vielen Fotos entstand auch ein kleines Video von ziehenden Rotmilanen über den Streuobstwiesen von Schluttenbach und weiter über die Scheuerklamm / Birkenschlag. Man erkennt, dass die Rotmilane in größeren Abständen zueinander unterwegs sind, deshalb ist es auch schwierig, eine komplette Gruppe zusammenhängend zu fotografieren.

Heute überquerte auch ein größerer Rotmilan-Zug mit 20 Tieren den Kreuzelberg. Hier ein Auszug mit 8 ziehenden Rotmilanen über den Wiesen von Schöllbronn in Richtung Birkenschlag / Völkersbach. – 10-10-2019

Hier ein Rotmilan-Nachzügler auf dem Weg in Richtung Birkenschlag. – 10-10-2019

Hier kann man meinen Standort am Kreuzelberg erkennen an den Schildern unten links (Weg zur Benjeshecke in Schöllbronn unterhalb des Kreuzelbergs). Oben kommt gerade einer der ziehenden Rotmilane ins Bild. – 10-10-2019

Heute über dem Kreuzelberg und den Streuobstwiesen in Schluttenbach

Heute waren viele Zugvögel über dem Kreuzelberg und der Hangkante in Richtung Süden unterwegs, u.a. auch mehrere Rotmilan-, Kormoran-, Kranich- und Graureiher-Züge.

Einen Wanderfalken konnte ich ebenfalls dokumentieren.

Ein Wanderfalke jagte an mir vorbei – 06-10-2019

Jagender Wanderfalke über unseren Srteuobstwiesen – 06-10-2019

Graureiher-Formation – 06-10-2019

Ziehende Graureiher über dem Hofladen Hasenhündl – 06-10-2019

Kormoran-Formation über dem Kreuzelberg – 06-10-2019

Dokumentation der Zugvögel

Die Hangkante zwischen Ettlingen und Malsch, mit ihren Streuobstwiesen davor und dahinter, bietet vielen Zugvögeln ein perfektes Rast- und Nahrungshabitat.
Die Zugvögel nutzen auf ihrer Reise in ihre Überwinterungsquartiere die Möglichkeit, hier ihre Nahrungsdepots aufzufüllen, z. B. auf unseren Streuobstwiesen, sie finden hier Schutz und Rastmöglichkeit.
Schon seit mehreren Jahren dokumentieren die Bürgerinitiativen im Umkreis das Rast- und Zuggeschehen zwischen Ettlingen und Malsch.

Steinschmätzer-Weibchen, immer noch auf unseren Streuobstwiesen zu beobachten – 25-09-2019

25-09-2019

Auch ein Braunkehlchen war auf Schluttenbachs Streuobstwiesen unterwegs – 24-09-19

Braunkehlchen – 24-09-2019

Steinschmätzer-Weibchen

Bachstelzen waren heute auch unterwegs auf unseren Streuobstwiesen – 24-09-19

Unsere Streuobstwiesen in Schluttenbach bieten bei näherem Hinschauen interessante, weniger bekannte Arten. Hier ein Steinschmätzer-Weibchen, höchstwahrscheinlich ein Durchzügler, heute Nachmittag, 23-09-19, dokumentiert.

Der Steinschmätzer ist eine der seltensten und am meisten vom Aussterben bedrohten Vogelarten in Deutschland. Er ist ist ein Zugvogel, der in Afrika überwintert und Anfang bis Mitte April nach Europa zurückkehrt.

Erneut Rotmilan-Zug über den Kreuzelberg entlang der Hangkante

Erneut konnte ich heute einen Rotmilan-Zug mit 9 Rotmilanen über den Kreuzelberg dokumentieren, weiterziehend in SW Richtung entlang der Hangkante. Das Foto zeigt einen Auszug mit 5 Rotmilanen.

Nahrungsflug eines Rotmilans

Auf unseren Streuobstwiesen sind einige Spechtarten unterwegs; hier ein Grauspecht-Männchen, heute Vormittag dokumentiert.

Gleicher Baum, anderes Datum (19-09-2019): Ein Grauspecht-Weibchen

Frühaufsteher „Rotkehlchen“

Soll ich, oder soll ich nicht? Rotkehlchen badet – 26-09-2019

Wieder Rotmilane

Heute wieder mehrere Rotmilane über Schluttenbach und dem Kreuzelberg unterwegs. Ein Zug mit 15 Tieren überflog heute Vormittag den Kreuzelberg in südliche Richtung.

Rotmilan02-Bettina-Hassler-21-09-19

Blick auf den Kreuzelberg von Schluttenbach aus

Wahnsinnige Lust am Fliegen zeigen die Mäusebussarde an diesen wunderschönen Tagen. Dieser hier klappt die Flügel ein und stürzt sich hinab…

Auch sehr fotogen, unsere Turmfalken

 

Tolles Flug- und Zugwetter

Einen wunderschönen Rotmilan über Völkersbacher Feldern konnte ich heute dokumentieren.

Drei Schwarzstörche überflogen heute, von Ettlingen kommend, den Kreuzelberg, und flogen weiter in südlicher Richtung. Sieht man auch nicht jeden Tag!

Bei Vergrößerung kann man die drei Schwarzstörche erkennen, gerade über den Kreuzelberg geflogen. Im Hintergrund einige Häuser von Spessart.

Gänsegeier kreiste über Ettlingen-Schluttenbach und Wäldchen „Stechlaub“

Am Sonntag, den 25-08-19, kreiste ein Gänsegeier, kommend über den Birkenschlag / Völkersbach, über Schluttenbach und dem Wäldchen „Stechlaub“. Kaum zu glauben, welche Arten hier unterwegs sind. Leider sind die Fotos gegen die Sonne geschossen, aber „Ornitho“ hilft bei der genauen Bestimmung. Herr Wahl benannte die Art als „Gänsegeier“. Fotos: Bettina Haßler